Lange galt der junge Mathias Gidsel als zu schmächtig für den Durchbruch im Profibereich. Doch sein unbändiger Ehrgeiz war ein Grund dafür, warum er mittlerweile gleich zum mehrfachen Welthandballer wurde. Dazu gesellt sich eine Spielfreude, die kaum zu toppen ist. Der Däne hat immer Lust zu spielen, auf der Bank zu sitzen ist für ihn fast eine Art Bestrafung. Aber der Topstar der Füchse Berlin ist nur ein Beispiel von vielen, das in unserem Nachbarland für jede Menge Begeisterung sorgt.
Doch wie unterscheidet sich die Arbeit im Jugendbereich wirklich von dem, was wir in Deutschland so machen? Wären manche Dinge hierzulande umsetzbar oder welche kulturellen, aber auch strukturellen Unterschiede gibt es? Ist es einfach die reine Anzahl an Talenten? Lars Mühling arbeitet für GOG als Videoanalyst und hat tiefe Einblicke in das dänische System. Hört man ihm genauer zu, dann gäbe es sehr viele Möglichkeiten, um die Sportart bei uns noch viel erfolgreicher zu machen.
